Preisträger 2007

Mirjam Tutzer (21)

Mirjam Tutzer (21) aus Bozen engagierte sich nach mehreren Aufenthalten in Kenia für Menschen in großer Not. Mit Unterstützung der „Südtiroler Ärzte für die Dritte Welt“ half sie beim Aufbau und Erhalt eines Gesundheitszentrums für eine Kindertagesstätte und organisierte Spenden für medizinische Versorgung und Kleidung. Auch während politischer Unruhen kehrte sie zurück, um in der Flüchtlingshilfe mitzuarbeiten, und zeigte damit außergewöhnliche Menschlichkeit und Einsatzbereitschaft.

Christine Hügler (28)

Christine Hügler (28) setzte sich mit großem persönlichem Einsatz für behinderte und schwer kranke Kinder in Äthiopien ein. In einem von den Schwestern Mutter Teresas geleiteten Aids-Waisenhaus betreute sie Kinder, förderte besonders einen blinden Jungen und entwickelte gemeinsam mit anderen neue pädagogische Ansätze für das Personal. Trotz schwieriger Bedingungen und persönlicher Risiken schenkte sie den Kindern Fürsorge, Förderung und Freude.

Alicia Gloria Schneider (19)

Alicia Gloria Schneider (19) kümmerte sich nach einem schweren Unfall monatelang intensiv um einen schwerstbehinderten Jungen aus ihrer Nachbarschaft. Trotz Schulstress und Nebenjobs war sie verlässlich für ihn da, half ihm im Alltag und schenkte ihm Zeit und Aufmerksamkeit. Ihr selbstverständlicher Einsatz ist ein beeindruckendes Beispiel gelebter Nächstenliebe.

Pedro Ortega Campos (30)

Pedro Ortega Campos (30) engagiert sich mit seiner Initiative „Cooperación Internacional“ für bessere Lebensbedingungen in armen Stadtvierteln Andalusiens. Als Hauptkoordinator motiviert er hunderte Jugendliche, sich aktiv für soziale Verbesserungen einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Sein Engagement zeigt, wie junge Menschen gemeinsam konkrete Veränderungen in benachteiligten Regionen bewirken können.

Elisabeth Golombek (27)

Elisabeth Golombek (27) arbeitete zunächst als Volontärin in einem Straßenkinderzentrum in Ecuador und baute nach ihrer Rückkehr ein nachhaltiges Unterstützungsnetzwerk dafür auf. In den folgenden Jahren reiste sie immer wieder auf eigene Kosten zurück, um beim Aufbau von Schule, Ausbildungsstätten und weiteren Projekten im Andenhochland mitzuhelfen. Ihr Einsatz verbindet konkrete Hilfe vor Ort mit langfristiger Entwicklungsarbeit.

Denise Rieger (31)

Denise Rieger (31) begleitete ihren an Krebs erkrankten Lebenspartner bis zu seinem Tod mit großer Hingabe und Aufopferung. Sie pflegte ihn über lange Zeit, ermöglichte ihm, seinen letzten Wunsch nach einem würdevollen Sterben zu Hause zu erfüllen, und stellte dafür sogar ihr eigenes Berufsleben zurück. Ihr Einsatz steht für außergewöhnliche Treue, Liebe und menschliche Stärke.