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2004

Govinda e.V.

Govinda eV, Aalen wurde 1998 mit der Absicht gegründet, Waisenkindern ein neues Zuhause zu geben.

 

Die Vision der jungen Leute: Die Gewährleistung einer nachhaltigen Entwicklungspolitik.

 

Heute sagen sie selbst: „Nie wäre es uns in den Sinn gekommen, dass wir, dank vielfältiger Unterstützung, einmal über 5.000 Menschen und mehr als 60 Angestellte – im Rahmen von sieben Projekten in Nepal – ein besseres und menschenwürdigeres Leben ermöglichen könnte.“

 

www.waisenkind.de 

Judith Scholz (31)

Judith Scholz (31) aus Urbar verwaltet sich seit 1994 private „Urlaubsreisen“ zu Sozialeinsätzen in Ländern der Dritten Welt. Die Erzieherin, die fast zwei Jahre in Ghana umgesetzt und heute dort lebt, gegründet dort 2003 zusammen mit einheimischen Sozialarbeitern zwei Hilfsvereine, um die Ausbildung notleidender Kinder und Jugendlicher zu fördern.

 

Judith Scholz rief in Koblenz das Projekt „Kindern eine Zukunft geben“ ins Leben, das beide Vereine in Ghana dauerhaft unterstützt. Ziel ist es, Kindern und jungen Menschen eine Schul- oder Berufsausbildung zu ermöglichen. Da besonders Mädchen und jungen Frauen der Schulbesuch oft vorenthalten WIRD, legt der Verein einen Schwerpunkt auf die Förderung junger Frauen.

 

www.kindern-zukunft-geben-ghana.de 

Mihaela Beresoaie (24)

Mihaela Beresoaie (24) aus Bukarest (Rumänien) setzt sich seit 2002 für eine Familiengruppe von „Hoffnungskindern“ ein. „Hoffnungskinder“ ist ein Straßenkinder-Projekt der österreichischen Hilfsorganisation „Con-

Cordia“.

Die junge Diplom-Physikerin, die selbst aus einer Familie mit acht Kindern stammt, lebt mit zwölf ehemaligen
Straßenkinder im Alter von fünf bis 17 Jahren zusammen, betreut und durchgeführt sie. Mittlerweile ist aus der Gruppe ein guter Chor entstanden.

 

Durch ihren Einsatz wird bei den Kindern eine positive Entwicklung gefördert. Dank ihrer hohen Aufmerksamkeit können diese Kinder vertrauensvoll in eine bessere Zukunft schauen.

 

www.concordia.co.at 

Carolin Buh (22)

Carolin Boos (22) aus Großkarolinenfeld kündigte im Jahr 2002 die Gründung einer Schule für Straßenkinder in Nordindien an.

Das „HOPE Projekt“ bietet in der heute staatlich anerkannten HOPE Academy Grundschulbildung, medizinische Versorgung und eine täglich warme Mahlzeit für 180 Straßenkinder in Dehra Dun (Nordindien). Außerdem werden Patenschaften vermittelt, die den Kindern den Besuch weiterführender Schulen ermöglichen.

 

Ziel ist es, den Slumkindern in Dehra Dun durch Bildung eine Zukunft zu geben.

 

http://hopeprojekt.de

Tamara Schmidt (14)

Tamara Schmidt (14) aus Siegmarszell betreut und therapiert ihre beiden schwerbehinderten autistischen Zwillingsbrüder.

Tamara versorgt die 10-Jährigen, die zu Hause leben, zusammen mit ihrem Vater, after die Mutter die Familie verlassen hatte.

Auch außerhalb der Familie engagiert sie sich für Behinderte und möchte eines Tages Reittherapeutin werden. 

Familie aus Schleswig-Holstein

Der Sonderpreis 2004 geht an eine Familie aus Schleswig-Holstein.

Die vier Geschwister zwischen sechs und 17 Jahren begleiteten ihren an Krebs erkrankten Vater über Monate hinweg mit großer Kraft und Liebe bis zu seinem Tod. Sie leisteten Enormes, um dem Vater seinen letzten großen Wunsch zu erfüllen: zu Hause im Kreis seiner Familie zu sterben. Der Mutter stand sie in ihrer Trauer bei und halfen ihr, jeder auf seine Weise, mit dem großen Verlust fertigzuwerden.

 

Die Familie möchte anonym bleiben. 

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